Projekt – MACKMA

Projekt

Für eine qualitative Erbringung von Dienstleistungen sowie eine korrekte Anwendung der Produkte ist vielfältiges, fundiertes Wissen notwendig. Die Herausforderungen liegen folglich in der Dynamik des Wissens durch Weiterentwicklungen sowie in der bedarfsgerechten, kontextabhängigen und anwendungsfallspezifischen Aufbereitung von Wissen.

In Zeiten eines immer knapper werdenden Angebots hochqualifizierter Arbeitskräfte müssen Unternehmen den Bereich des Wissensmanagements darauf ausrichten, vorhandene Humanressourcen so nutzbringend wie möglich einzusetzen. Dazu gehören möglichst effiziente Aus- und Weiterbildungsstrategien, basierend auf Wissensmanagementplattformen. Oftmals investieren KMU in die (Weiter-)Entwicklung von Technologien und Lösungen. Der sich anschließende Prozess der standardisierten, skalierbaren Speicherung und Distribution des Wissens wird anschließend häufig vernachlässigt. Dies stellt jedoch einen großen Flaschenhals dar, der KMU bei der Weiterentwicklung und dem produktiven Einsatz neuer, innovativer Lösungen behindert. Demzufolge fokussiert das beschriebene Forschungsprojekt die Entwicklung einer auf die Bedürfnisse von KMU ausgerichtete Wissensmanagementsoftware.

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Ziel des Projekts ist folglich die Entwicklung einer flexiblen und KMU-tauglichen Softwarelösung für das Wissensmanagement. Die Wissensbasis soll dabei mit Hilfe von Mass-Customisation-Prinzipien an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer in einer bestimmten Situation angepasst werden. Eine entsprechende wissenschaftliche Grundlage dafür ist zu erarbeiten. Die Umsetzung wird in Form einer Erweiterung des Open Source ERPs Odoo angestrebt. Dadurch wird erreicht, dass die Lösung einerseits KMU-tauglich als auch andererseits in einen gesamtbetrieblichen Kontext eingebunden wird.

Die prototypische Erstanwendung erfolgt bei dem PF-Dienstleister Agricon GmbH, die Weiterentwicklung hin zur allgemeinen Marktreife übernimmt initOS. Ziel ist, das vorhandene, standardisierte Wissen von KMU in skalierbarer Form zu verbreiten. Je nach Anwendungsfall sollen die Wissensinhalte in verschiedenen Varianten aufbereitet werden. Die Variabilität ergibt sich dabei aus den beiden Dimensionen Zielgruppe (Kunden, Franchise-Partner, interne Mitarbeiter) und der jeweiligen Produkt-Dienstleistungs-Konfiguration (erweitert um eine spezifische Software). Die Herausforderungen dabei liegen somit in der Dynamik des Wissens sowie in der bedarfsgerechten, kontextabhängigen und anwendungsfallspezifischen Aufbereitung von Wissen.